Hafenlogistik

Verschmelzung der Schwedter Hafengesellschaft mbH
Schwedt, 01.08.2014
Die Schwedter Hafengesellschaft mbH ist mit Wirkung vom 23.07.2014 auf die Technische Werke Schwedt GmbH verschmolzen. Die Technische Werke Schwedt GmbH tritt in alle bestehenden Verträge und Lieferbeziehungen der Schwedter Hafengesellschaft mbH als Rechtsnachfolger ein. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte unter HRB 10033 beim Amtsgericht Neuruppin. Die USt-IdNr. lautet DE205290336, Geschäftsführer ist weiterhin Helmut Preuße.
 
 

Bestes Umschlagergebnis seit Gründung
Schwedt, 20.02.2014

Die Schwedter Hafengesellschaft (SHG), die seit dem Jahr 2004 zum Unternehmensverbund mit den Stadtwerken und Technischen Werken Schwedt gehört, hat ihren Umschlag weiter steigern können und das beste Umschlagergebnis seit ihrer Gründung erreicht. Es wurden 313.279 Tonnen im Schwedter Hafen umgeschlagen (Vj 219.436 t), was einer Erhöhung von 43 Prozent zum Vorjahr entspricht. Der gesamte Umschlag, der seit dem Jahr 2011 auch per Bahn möglich ist, beläuft sich mittlerweile auf über Zweimillionen Tonnen mit unterschiedlichsten Gütern.

Im Vorjahr wurden durch Fremdfirmen, wie die Firma Raiffeisen Uckermark, 123.000 Tonnen, vor allem Raps, Roggen und Gerste, und 729 Tonnen Schwergüter umgeschlagen. Die verbleibende Umschlagmenge von fast 200.000 Tonnen wurde durch das Hafen-Team bewältigt. Den Schwedter Hafen liefen 498 Schiffe an, das sind gut 100 Schiffe mehr als im Vorjahr. So fuhren 247 Schiffe unter deutscher, 243 unter polnischer und 8 Schiffe unter niederländischer Flagge. Infolge von Instandhaltungsmaßnahmen war das Schiffshebewerk Niederfinow vom 1. Januar bis zum 25. Februar 2013 gesperrt und damit auch die Wasserstraße. Über die Kaikante gingen zum Großteil Getreide sowie land- und forstwirtschaftliche Erzeugnisse, immer mehr polnische Getreidevermarkter zeigten Interesse am Umschlag im Hafen. Er war auch im zurückliegenden Jahr sehr bedeutend für die ansässigen Industriebetriebe, denn hier wurden Schwergüter und Anlagenteile für die PCK Raffinerie und Firma Butting umgeschlagen. Auch die ganzjährige Nutzung des Gleisanschlusses zeigte positive Auswirkungen, denn im Bahnumschlag wurden 24 Züge mit 33.000 Tonnen entladen, darunter maßgeblich Stammholz und Splitte. Weiterhin ist fast völlig geräuschlos die zweite Lagerhalle mit 2.000 Quadratmetern gebaut und vermietet worden - ein wichtiges neues Standbein der Hafengesellschaft.

 
 

Bestes Umschlagsergebnis seit 2007
Schwedt, 22.03.2013

Die Schwedter Hafengesellschaft (SHG), die seit mehr als 8 Jahren zum Unternehmensverbund mit den Stadtwerken und Technischen Werken Schwedt gehört, hat ihren Umschlag um 20 Prozent steigern können. Es wurden 219.436 Tonnen umgeschlagen, 395 Schiffe liefen dafür den Schwedter Hafen an, das sind 92 Schiffe mehr als im Vorjahr. Sie fuhren unter polnischer oder deutscher Flagge. Wie aus den Vorjahren bekannt ist, unterliegt die Binnenschifffahrt den Witterungsbedingungen in den Wintermonaten. So legte die Wasserstraßensperrung vom 1. Januar bis zum 10. März 2012 den Schiffsverkehr lahm. Über die Kaikante gingen zum Großteil Getreide sowie land- und forstwirtschaftliche Erzeugnisse. Der Schwedter Hafen ist außerdem bedeutend für die Industriebetriebe, denn hier wurden Schwergüter, Windkraftanlagenteile und Anlagenteile für die PCK Raffinerie und Butting umgeschlagen. Die ganzjährige Nutzung des Gleisanschlusses zeigte positive Auswirkungen, im Bahnumschlag wurden rund 400 Waggonent- und –beladungen von etwa 23.000 Tonnen Stammholz und Splitte bewältigt. Die guten Aufträge spiegeln sich auch in den Erträgen wieder, die um 18 Prozent auf 508 T€ stiegen.

 
 

Stolze Bilanz in 2011
Schwedt, 19.04.2012

Die Schwedter Hafengesellschaft beging ihr 10-jähriges Jubiläum und schließt dieses mit einer guten Bilanz ab. Die erhöhte Umschlagsmenge von 18 Prozent und eine Erlössteigerung um 25 Prozent zum Vorjahr führten zur Verbesserung des Unternehmensergebnisses.
Die Binnenschifffahrt war aufgrund der Witterung vor unerwartet große Herausforderungen gestellt. Hochwasser und Eisgang legten in den ersten Monaten des Jahres den Schiffsverkehr lahm. Die Branche verzeichnete im ersten Halbjahr einen Rückgang der Güterbeförderung, diesen beeinflussten nicht zuletzt deutliche Kostensteigerungen im Treibstoffbereich.
Im Schwedter Hafen wurden im vergangenen Jahr 182.036 Tonnen beladen oder gelöscht. Allein 59 Prozent sind von den Mitarbeitern der Gesellschaft umgeschlagen worden, der Umschlag von 73.540 Tonnen wurde durch Dritte durchgeführt. Wie in den vergangenen Jahren gingen zum Großteil Getreide sowie land- und forstwirtschaftliche Erzeugnisse, Steine, Erden, Baustoffe, Düngemittel und chemische Erzeugnisse über die Kaikante. Den Schwedter Hafen liefen 303 Schiffe an, das sind 23 Schiffe mehr als im Vorjahr.
Besonderer Höhepunkt war im August die Einweihung des Eisenbahngüterverkehrsanschlusses. Das Gesamtvorhaben umfasste einen Investitionsrahmen von 7,1 Millionen Euro und wurde zu 90 Prozent aus Mitteln des Bundes und Landes Brandenburg   gefördert. Das Hafengleis wird nun über einheitliche Infrastrukturnutzungsbedingungen und –verträge allen Eisenbahnverkehrsunternehmen diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt
Das Gewerbegebiet auf dem Hafengelände hat mit der GASAG einen neuen Ansiedler. Im Herbst 2011 ging eine Biogasanlage mit einer Leistung von rund 700 Nm³ Biomethan pro Stunde in Betrieb. Mit der Einspeisung ins öffentliche Erdgasnetz können etwa 2.500 Privathaushalte beliefert werden. Mit mehreren Interessenten wurden Gespräche zur Ansiedlung geführt, denn durch die Gleisanbindung wurden neue Möglichkeiten, auch im Containerumschlag, möglich.

 
 

Erste Fachtagung Schienengüterverkehr Brandenburg
Schwedt, 06.01.2012
Die erste Fachtagung Schienengüterverkehr Brandenburg in Kooperation mit dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen findet am 12. Januar 2012 in Schwedt/Oder statt. Zu den Themen gehören die Entwicklungen des Schienengüterverkehrs, Ziele und Förderung durch das Land Brandenburg sowie Aktuelles aus der Region.
 
 

3 Züge mit Baustoffen bzw. Stammholz im Schwedter Hafen beladen
Schwedt, 02.12.2011
Bis Ende Dezember 2011 werden 3 Züge mit Baustoffen bzw. Stammholz im Schwedter Hafen beladen. Weitere Züge sind für Anfang 2012 avisiert.
 
 

Eisenbahngüterverkehrsanschluss zum Binnenhafen Schwedt
Schwedt, 25.08.2011

Am 26. August um 12 Uhr findet die feierliche Einweihung des Schwedter Hafengleises statt. Prominente Gäste aus Politik und Wirtschaft haben zugesagt, darunter der Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten, Herr Christoffers sowie der Landrat des Landkreises Uckermark, Herr Schulze und Bürgermeister der Stadt Schwedt, Herr Polzehl. Um 12 Uhr werden die Gäste durch den Geschäftsführer der Schwedter Hafengesellschaft, Herrn Preuße begrüßt und nach den Grußworten des Ministers und Bürgermeisters wird das Gleisnetz mit einem Traditionszug befahren und eingeweiht.

 
 

Erfreulicher Rückblick
Schwedt, 09.05.2011

Trotz teilweise langanhaltender Sperrungen wegen vereister Wasserstraßen konnte ein Umschlags- und Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr verzeichnet werden. Insgesamt wurden 155.000 Tonnen verschiedenster Arten von Schütt- und Stückgütern umgeschlagen. Raps, Dünger und Getreidesorten wie z.B. Gerste, Weizen und Triticale bilden einen Schwerpunkt bei den umgeschlagenen Schüttgütern. Aber auch Boden und Mineralien für die Abdeckung von Deponien in der Uckermark und zum Straßenbau gehören zu den Umschlagsgütern. Ebenso erfolgreich wurden auch chemische Erzeugnisse über die Schütte verladen, wie z.B. Schwefel aus der PCK Raffinerie GmbH. Für den Umschlag von Projektladungen einiger Metallbaufirmen im Raum Schwedt, die von der Straße auf die Wasserstraße gebracht werden, ist auch der Hafen mit seiner Erfahrung ein guter Kooperationspartner.

Anfang 2010 wurde die Schüttgut- und Stückgut-Lagerhalle mit einer Nutzfläche von 1.200 m² fertiggestellt, die für die Lagerung von witterungsabhängigen Gütern von großer Bedeutung ist.

 
 

Brückenbau im Hafen
Schwedt, 21.04.2011

Neben den Schienenanlagen erhält der Hafen einen Rangierbahnhof, sowie eine Eisenbahnbrücke über den Fluss Welse.
Diese Verbindung über die Welse zu den Papierfabriken UPM und Leipa bringt dem Schwedter Hafen die Anbindung zum DB-Netz.
Die Fertigstellung der trimodalen Anbindung des Hafens ist für die regionale Wirtschaft und zukünftige Investoren von großem Interesse.

 
 

Baustelle Schienenanbindung für den Hafen
Schwedt, 21.04.2011

Um die Funktionstüchtigkeit des Hafens deutlich zu steigern, wird derzeit eine Bahnanbindung gebaut, die im III. Quartal dieses Jahres in Betrieb geht.
Im Hintergrund entsteht eine Biogasanlage der GASAG Berlin. Ein Investor, der sich auf der anschließenden Industriefläche des Hafens ansiedelte.
Ab Herbst 2011 sollen hier 700 Nm³ Biomethan pro Stunde in das öffentliche Erdgasnetz eingespeist werden. Das entspricht dem Verbrauch von etwa 2.500 privaten Haushalten.

 
 

Küstenmotorschiff in Schwedt
Schwedt, 20.04.2011

Im März 2011 testete die Papierfabrik Leipa mit der TU Berlin eine Befahrung der Wasserstraßen mit dem KÜMO „Danio“ in Richtung Ostsee.
Es wurden ca. 1.250 to Papierrollen im Direktverkehr ohne Zwischenstopp nach England transportiert. Für den Hafen Schwedt ist das der Nachweis für die Direktanbindung zur See, was für Ansiedler im Hafen Schwedt von großer Bedeutung ist.

 
 

Grundsteinlegung Hafengleis
Schwedt, 07.07.2010

Am 7. Juli 2010 fand in Anwesenheit des Ministers für Infrastruktur und Landwirtschaft, Herrn Vogelsänger sowie weiterer Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft die Grundsteinlegung für das Hafengleis statt. Das Gesamtvorhaben beläuft sich auf 7,1 Mio Euro, davon 90 Prozent über Fördermittel und 10 Prozent aus Mitteln des Bundes und Landes Brandenburg. Der Schwedter Hafen stellt sich auf die höheren Anforderungen, die mit der Entwicklung des Industriestandortes Schwedt verbunden sind, ein. Dazu ist die weitere Gleisanbindung ebenso erforderlich wie der Ausbau der Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße, die es als nächste Aufgabe zu lösen gilt.

 
 

Lagerfläche
Schwedt, 26.03.2010

Die Schwedter Hafengesellschaft bietet die Vermietung einer Lagerhalle mit 1.200 m² Grundfläche für Stück- und Schüttgüter ab sofort an.

Informationen auch unter 03332 449-117 oder -118.

 
 

Ausblick 2010
Schwedt, 08.02.2010

Zum Ende 2009 wurde der Förderbescheid für das Hafengleis bestätigt, das Investvolumen beträgt mehr als 7 Millionen Euro, die Fördersumme 90 Prozent. Baubeginn ist 2010, Fertigstellung in 2012 geplant. Das Leistungsportfolio wurde mit dem Neubau einer Lagerhalle auf dem Hafengelände erweitert, die Investitionssumme betrug 300 T€.
Nach Fertigstellung bieten sich für interessierte Partner nun Möglichkeiten der Einlagerung von Stück- und Schüttgütern, der Standort wird rund um die Uhr überwacht, die Lagerhalle hat ein Traufenhöhe von 9 Metern mit 4x4 Meter Toren.

 
 

Gute Bilanz im Schwedter Hafen
Schwedt, 08.02.2010

Die Schwedter Hafengesellschaft (SHG) hat das Geschäftsjahr 2009 erfolgreich abgeschlossen. Im vergangenen Jahr wurden 136.000 Tonnen umgeschlagen, zum Großteil gehen Holzpellets, Dünger, Raps und Getreide über die Kaikante. Aber auch Industrieanlagen für die PCK Raffinerie und für die Firma Butting gehörten zu den Umschlagsgütern. Über eingehende Schiffe wurden 23.000 Tonnen, über ausgehende Schiffe 113.000 Tonnen Güter be- und entladen.
258 Schiffe liefen den Schwedter Hafen an, davon 128 unter deutscher Flagge, 122 unter polnischer, 5 unter niederländischer Flagge und 3 unter tschechischer Flagge. Mit 5 Ansiedlungspartnern unterhält die SHG eine Vertragsbeziehung, das sind Raiffeisen Uckermark, Alba Uckermark, die Speditionen Euba und Trade Trans sowie ein Schwerlastunternehmen. Mit dem langjährigen Partner Raiffeisen Uckermark wurde mehr als 50 Prozent der Umschlagsleistung realisiert. Erstmals verschiffte die PCK Raffinerie Ende Juli die ersten 1.000 Tonnen Schwefel über den Schwedter Hafen. Es kommt Bewegung ins Schwefelgeschäft. In der PCK Raffinerie fallen täglich rund 350 Tonnen Schwefel an. Seit 1. August kooperiert die SHG mit BEHALA-Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft mbH, einem der größten Binnenhäfen Deutschlands. Damit soll der Standort in der Schwedter Wachstumsregion gestärkt werden und marktspezifisches Know how erweitert werden.

 
 

Schwedter Hafen kooperiert mit Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft mbH
Schwedt, 29.07.2009

Ab 1. August 2009 kooperieren die beiden Hafengesellschaften Schwedt/Oder und Berlin. Am 29. Juli 2009 wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Schwedter Hafengesellschaft mbH und der BEHALA-Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft mbH, einem der größten Binnenhäfen Deutschlands unterzeichnet. Ziel ist es, den Hafenstandort in der Schwedter Wachstumsregion zu stärken, aber auch Marktpotentiale zu erschließen und marktspezifischen Know hows zu erweitern. Die Schwedter Hafengesellschaft mbH betreibt als Gesellschaft der Technischen Werke und der Stadt Schwedt/O. seit 1. November 2004 den Hafen. Neben der Umschlagstätigkeit zählen die Erschließung von Gewerbegebieten, die Verbesserung der Infrastruktur und die Vermarktung von Grundstücken zur Ansiedlung zu den Aufgaben. Die BEHALA-Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft mbH betreibt in Berlin die Hafenstandorte Westhafen im Bezirk Mitte, Neukölln im Bezirk Neukölln und Südhafen im Bezirk Spandau. Zu den Hauptgeschäftsfeldern gehören Umschlag und Lagerei von Massen-, Stück- und Schwergut, Containerlogistik, Abfallentsorgung und Recycling, Hafenbahndienstleistung, Transporte mit eigenen Lokomotiven, Archivlogistik und Vermietung von Hafenimmobilien. Alleiniger Gesellschafter der BEHALA ist das Land Berlin.

 
 

Schwerlastumschlag

Durch seine technischen Voraussetzungen bewies der Hafen Schwedt seine Flexibilität beim Umschlag von Reaktoren, Kolonnen und Windkraftanlagen.

 
 

Sonstiger Umschlag

Im Hafen werden vorrangig landwirtschaftliche Produkte wie Dünger, Getreide und Futtermittel umgeschlagen, wobei auch der Umschlag von Papier und Container durchgeführt wird.

 
 

Nutzung auch für Privatpersonen

Im Hafen Schwedt besteht die Möglichkeit der Verladung und Lagerung von Sportbooten und Yachten.

 
 




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